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	<title>Wetter-Center.de Blog</title>
	<link>http://www.sommerprognose.de/blog</link>
	<description>Das Wetter- und Klima-Blog</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:56:34 +0000</pubDate>
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		<title>Mexiko: Hohe Aktivität bei Vulkan Popocatepetl</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=578</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unwetter]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Mitte April schon ist in Mexiko der Vulkan Popocatepetl aktiv. In der ersten Maiwoche steigerte sich diese Aktivität erneut. Das folgende Bild zeigt eine Aufnahme des Satelliten Earth Observing-1 (EO-1) vom 6. Mai 2012 (Quelle: NASA).

Lokale Seismografen registrierten sogenannten harmonischen Tremor, das sind lang anhaltende, niederfrequente Erdbeben, die typischerweise während Vulkanausbrüchen auftreten. Dabei wurden tägliche mehrere Dutzend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte April schon ist in Mexiko der Vulkan Popocatepetl aktiv. In der ersten Maiwoche steigerte sich diese Aktivität erneut. Das folgende Bild zeigt eine Aufnahme des Satelliten <a href="http://eo1.gsfc.nasa.gov/" target="_blank">Earth Observing-1</a> (EO-1) vom 6. Mai 2012 (Quelle: NASA).</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/popocatepetl_ali_2012127.jpg" width="470" alt="Popocatepetl am 06.05.2012" /></p>
<p>Lokale Seismografen registrierten sogenannten harmonischen Tremor, das sind lang anhaltende, niederfrequente Erdbeben, die typischerweise während <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=538">Vulkanausbrüchen</a> auftreten. Dabei wurden tägliche mehrere Dutzend Explosionen am Popocatepetl registriert, die jeweils von kurzen, hochfrequenten Erdstößen begleitet waren.</p>
<p>Die Explosionen transportieren Gas und Asche in die Atmosphäre. Teile der Asche sind noch 70 km entfernt in einem Vorort von Mexiko Stadt niedergegangen.</p>
<p>Weitere Bilder der derzeitigen Popocatepetl-Ausbrüche sind auf der <a href="http://earthobservatory.nasa.gov/NaturalHazards/event.php?id=46710" target="_blank">NASA Earth Observatory Website</a> zu finden.</p>
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		<title>Das DC3-Experiment: Die Chemie der Gewitter</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=577</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 21:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das US-amerikanische National Center for Atmospheric Research (NCAR), die NASA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führen im Mai 2012 in den USA ein gemeinsames Experiment zur Erforschung der Chemie der Gewitter durch. Bei dem Projekt namens &#8220;Deep Convective Clouds and Chemistry Project (DC3)&#8221; haben die drei Forschungsinstitute jeweils ein Flugzeug im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das US-amerikanische National Center for Atmospheric Research (<strong>NCAR</strong>), die <strong>NASA </strong>und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<strong>DLR</strong>) führen im Mai 2012 in den USA ein gemeinsames Experiment zur Erforschung der Chemie der Gewitter durch. Bei dem Projekt namens &#8220;<a href="http://www.eol.ucar.edu/projects/dc3/" target="_blank"><strong>Deep Convective Clouds and Chemistry Project (DC3)</strong></a>&#8221; haben die drei Forschungsinstitute jeweils ein Flugzeug im Einsatz.</p>
<p>Dabei soll vor allem genauer gemessen werden, wie <strong>Stickoxide</strong> in die obere Atmosphäre transportiert werden. Stickoxide entstehen einerseits am Boden, andererseits aber auch bei Blitzschlägen und spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Ozon. Das folgende Bild zeigt schematisch die beteiligten Flugzeuge und Geräte (Quelle: <a href="http://www.eol.ucar.edu/projects/dc3/" target="_blank">NCAR</a>).</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/dc3-schematic-overview_7.jpg" alt="DC3 Experiment" width="470" /></p>
<p>Die &#8220;<strong>Golfstream-V</strong>&#8221; des NCAR wird dabei die chemische Zusammensetzung, die Strahlungsbedingungen sowie die Verteilung von Wolkentröpfchen- und -eiskristallen im und nahe des Amboss-Bereichs einer Gewitterwolke messen. Die &#8220;<strong>Falcon 20</strong>&#8221; des DLR unterstützt die Golfstream-V mit Messungen von Spurengasen. Beide Flugzeugen sollen auch die Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Luft im Abwindbereich untersuchen.</p>
<p>Die &#8220;<strong>DC-8</strong>&#8221; der NASA wird im Einströmbereich nahe der Wolkenuntergrenze fliegen und dort die Zusammensetzung der Luft bestimmen. Desweiteren kommen <strong>Wetterradargeräte</strong> zum Einsatz, um die Verteilung von Niederschlag, Windgeschwindigkeit und -richtung dreidimensional zu erfassen. Ein <strong>Blitzortungsnetzwerk</strong> liefert zudem wichtige Daten, um den Einfluss von Blitzen auf die chemischen Veränderungen der Luft abschätzen zu können. Außerdem werden <strong>Radiosonden</strong> eingesetzt, um Vertikalprofile atmosphärischer Parameter zu erfassen.</p>
<p>Die Messungen werden in drei Regionen durchgeführt: im Nordosten <strong>Colorados</strong>, von West-<strong>Texas</strong> bis <strong>Oklahoma</strong> sowie im Norden <strong>Alabamas</strong>. Damit wollen die Forscher verschiedene Arten von <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=420">Gewittern</a> sowie verschiedene Grenzschichtbedingungen erfassen. Das DC3-Experiment kann man auch <strong>live auf Twitter</strong> verfolgen unter dem Account <a href="http://twitter.com/#!/dc3_operations/" target="_blank"><strong>@dc3_operations</strong></a>.</p>
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		<title>Klimawandel: Wassermangel in Norddeutschland?</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=572</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft ist zu lesen, dass der Klimawandel besonders im Nordosten Deutschlands zu einem Wassermangel führen wird, das haben Klimamodelle ausgerechnet. Manche Forscher behaupten sogar, dass man dies bereits heute nachweisen kann. So ist zum Beispiel in der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; vom 2. Mai 2012 in dem Artikel &#8220;Das Wasser macht sich rar&#8221; folgendes zu lesen:
„Seit etwa 30 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft ist zu lesen, dass der Klimawandel besonders im Nordosten Deutschlands zu einem Wassermangel führen wird, das haben <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=504">Klimamodelle</a> ausgerechnet. Manche Forscher behaupten sogar, dass man dies bereits heute nachweisen kann. So ist zum Beispiel in der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; vom 2. Mai 2012 in dem Artikel &#8220;<a href="http://www.berliner-zeitung.de/klimawandel/wasser-management-das-wasser-macht-sich-rar,10808908,15052446.html" target="_blank">Das Wasser macht sich rar</a>&#8221; folgendes zu lesen:</p>
<p><em>„Seit etwa 30 Jahren wird der Wassermangel durch die inzwischen spürbaren Auswirkungen des Klimawandels verstärkt“, schreiben Forscher des Berliner Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in der Publikation. Die Folgen: sinkende Seewasserstände, verminderte Grundwasserneubildung und eine Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in den Winter.</em></p>
<p>Diese Aussage ist erstaunlich, zeigen doch aktuelle Messwerte des Deutschen Wetterdienstes, die auch <a href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;_pageLabel=_dwdwww_klima_umwelt_klimadaten_deutschland&amp;T82002gsbDocumentPath=Navigation%2FOeffentlichkeit%2FKlima__Umwelt%2FKlimadaten%2Fkldaten__kostenfrei%2Fkldat__D__stationen__home__node.html%3F__nnn%3Dtrue" target="_blank">frei im Internet verfügbar</a> sind, ein ganz anderes Bild.</p>
<p>Die folgenden Abbildungen zeigen die Niederschlagssummen in den beiden Jahreszeiten Winter und Sommer für die Jahre 1952 bis 2011 in Angermünde (im Nordosten Brandenburgs) und in Berlin/Tempelhof.</p>
<p>Zunächst die <strong>Niederschlagsmengen im Winter</strong> (Summe Dezember bis Februar):</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/rr-winter.gif" alt="Niederschläge im Winter 1952-2011" /></p>
<p>Und hier die <strong>Niederschlagsmengen im Sommer</strong> (Summe Juni bis August):</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/rr-sommer.gif" alt="Niederschläge im Sommer 1952-2011" /></p>
<p>Die dunkelblaue Linie ist jeweils der lineare Trend für den Zeitraum 1952 bis 2011, die hellblaue Kurve sind die Jahresmittel der zurückliegenden 15 Jahre.</p>
<p>Schaut man sich die unteren beiden Abbildungen zum Sommer an, erkennt man, dass zwar seit 1952 in Berlin die <strong>Niederschlagsmenge im Sommer</strong> im Mittel um etwa 17 Liter pro Quadratmeter (etwa 8 Prozent) abgenommen hat, im Nordosten Brandenburgs ist sie jedoch praktisch konstant geblieben! Schon gar nicht ist zu erkennen, dass sich in den letzten 30 Jahren etwas wesentliches an den Niederschlagsmengen im Sommer geändert hat.</p>
<p>Ein Blick auf die ersten beiden Abbildungen zeigt widersprüchliche Informationen für den <strong>Winter</strong>. Seit 1952 hat in Berlin die Niederschlagsmenge um etwa 17 Liter pro Quadratmeter zugenommen, im Nordosten Brandenburgs aber um 12 Liter pro Quadratmeter abgenommen. Die Aussage, dass sich die Niederschläge vom Sommer in den Winter verschieben, kann man also nicht pauschal für den Norden Brandenburgs treffen.</p>
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		</item>
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		<title>Die Funktion der Photovoltaik</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=571</link>
		<comments>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=571#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 21:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Photovoltaik wird als Energiequelle der Zukunft gehandelt. Zwar ist das Prinzip recht einfach, dennoch wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht. Auch wenn viele Menschen die Photovoltaik nutzen, ist die Funktionsweise noch immer recht unbekannt. Dabei ist die Technik recht einfach zu verstehen.
Halbleiter und dünne Oberflächen
Grundsätzlich besteht eine Anlage aus Halbleitern. Diese erzeugen die zugeführte Energie – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Photovoltaik wird als Energiequelle der Zukunft gehandelt. Zwar ist das Prinzip recht einfach, dennoch wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht. Auch wenn viele Menschen die Photovoltaik nutzen, ist die Funktionsweise noch immer recht unbekannt. Dabei ist die Technik recht einfach zu verstehen.</p>
<p><strong>Halbleiter und dünne Oberflächen</strong><br />
Grundsätzlich besteht eine Anlage aus Halbleitern. Diese erzeugen die zugeführte Energie – in diesem Fall eine elektromagnetische Strahlung – freie Ladungsträger. Danach folgt die Umwandlung in ein elektrisches Feld, wodurch schließlich die Nutzbarkeit hergestellt wird. Das Problem dabei ist, dass die Sonneneinstrahlung mit steigender Materialdicke abnimmt. Daher muss die Anlage so konstruiert sein, dass die Oberflächenschicht möglichst dünn ist. Zugleich muss auch die dicke Schicht, die direkt an die Oberflächenschicht anschließt, mit geeigneten Eigenschaften ausgestattet sein.</p>
<p>Ein Problem dabei ist, dass viel Licht nicht in Strom umgewandelt wird, sondern in Hitze unbrauchbar wird. Das bedeutet, dass sich die Energie des einfallenden Lichtes verringert, sodass nur ein geringer Teil genutzt wird. Um möglichst viel Licht festzuhalten, müssen Materialien verwendet werden, die dann möglichst wenig Licht zurückstrahlen. Dies wird durch das verwendete Silizium erreicht. Allerdings ist zu bemerken, dass es inzwischen auch möglich ist, die Oberfläche anzurauen. Damit wird ebenfalls erreicht, dass die Energie nicht abgestrahlt wird. Der Wirkungsgrad erhöht sich durch diese beiden Maßnahmen.</p>
<p><strong>Von Speichern und Verkaufen</strong><br />
Durch die <a href=http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaikanlage>Funktionsweise der Photovoltaikanlage</a> wird nun die Energie erzeugt. Das Problem ist, dass sie nicht immer direkt abgegeben werden kann, da nicht genügend Verbraucher zur Verfügung stehen. Daher muss der produzierte Strom zwischengespeichert werden. Häufig muss dies durch einen Akku gewährleistet werden, der dann den Strom bis zur Nutzung speichert. Die Anlage lässt sich allerdings nicht abschalten. Ist der Akku geladen, dann muss die noch immer produzierte Strommenge abgeführt werden. Hier wird häufig der Weg in das normale Stromnetz gewählt. Der Strom steht dann anderen Personen zur Verfügung. Hierfür wird dem Betreiber der Anlage häufig ein Einkaufspreis gezahlt, der die eigenen Stromkosten minimiert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erste Aussichten für den Sommer 2012</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=569</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Langfristvorhersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste sommerliche Episode dieses Jahres geht nun zu Ende, für manche Regionen sogar mit einem Temperatursturz von 20 Grad. Kommt der Sommer schnell wieder zurück?
Werfen wir dazu zunächst einen Blick auf die aktuellen Ensemble-Vorhersagen für Berlin bis Mitte Mai (Quelle: Wetter24.de):

Hier fällt zunächst der Temperatursturz ins Auge, doch ab dem 7.  Mai steigen die Chancen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste sommerliche Episode dieses Jahres geht nun zu Ende, für manche Regionen sogar mit einem <a href="http://www.wetter24.de/wetter-news/news/ch/748b412a5cbe3e908486c561efe7529f/article/20_grad_temperatursturz.html" target="_blank">Temperatursturz von 20 Grad</a>. Kommt der Sommer schnell wieder zurück?</p>
<p>Werfen wir dazu zunächst einen Blick auf die aktuellen <strong>Ensemble-Vorhersagen</strong> für Berlin bis Mitte Mai (Quelle: <a href="http://www.wetter24.de/profikarten/ensemble-prognosen.html" target="_blank">Wetter24.de</a>):</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/ensemble-tt6-berlin.gif" alt="Ensemble-Vorhersagen bis Mitte Mai" title="Ensemble-Vorhersagen bis Mitte Mai" width="470" style="width: 470px" /></p>
<p>Hier fällt zunächst der Temperatursturz ins Auge, doch ab dem 7.  Mai steigen die <strong>Chancen für eine Erwärmung</strong> wieder an. Doch wie man anhand der Streuung der Kurve sieht, steigen ebenso die Unsicherheiten für die Prognose deutlich an, so sind beispielsweise für den 12. Mai Höchstwerte zwischen etwa 14 und 26°C möglich.</p>
<p>Wie sieht die <strong>weitere Entwicklung</strong> aus? Das US-amerikanische <a href="http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml" target="_blank">CFS-Modell</a> zeigt folgende Aussichten für die Monate Mai, Juni und Juli 2012:</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/sommer12-cfs.gif" alt="CFS-Prognose Mai-Juni 2012" /></p>
<p>Besonders im Juni (mittlere Grafik) sind im Raum Deutschland <strong>positive Abweichungen</strong> von den Mittelwerten (hier auf den Zeitraum 1999-2010 bezogen) wahrscheinlich, aber auch im Mai und im Juli sieht es derzeit nicht so aus, als ob eher kühlere Witterung herrschen würde.</p>
<p>Die folgende Abbildung zeigt für Berlin alle Jahre, die ähnlich wie in diesem Jahr einen sehr milden März und einen leicht zu warmen April aufwiesen und was danach in den Folgemonaten passierte.</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/sommer12.gif" alt="Sommer 2012: Ähnliche Jahre" /></p>
<p>Interessant ist hier, dass in 7 von 10 Fällen ein <strong>warmer Mai</strong> folgte. Im <strong>Juni </strong>ist dagegen eine relative Gleichverteilung festzustellen, wobei die positiven Abweichungen im Mittel betragsmäßig höher ausfielen als die negativen. Im <strong>Juli</strong> überwiegen dann leicht die negativen Abweichungen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Die Chancen für warme Witterung steigen am Mitte Mai wieder deutlich an, auch für den Juni stehen die Chance nicht schlecht, das längere Zeit übernormale Temperaturen herrschen. Für Juli sind derzeit kaum Aussagen zu treffen.</p>
<p><strong>PS: </strong>Wollen Sie über aktuelle Prognosen informiert bleiben? Dann folgen Sie der <a href="http://www.facebook.com/WetterUndKlima" target="_blank">Facebook-Seite &#8220;Wetter und Klima&#8221;</a>.</p>
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		<item>
		<title>Pollenbelastung steigt jährlich an</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=566</link>
		<comments>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=566#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 22:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher der Technischen Universität München haben in einer Studie insgesamt 1.221 Zeitreihen von Pollendaten aus 13 europäischen Ländern ausgewertet und interessante Ergebnisse gefunden.
 Dabei wurden die jeweiligen klimatologischen Verhältnisse einer Region durch die Berechnung einheitlicher jährlicher Pollenindizes berücksichtigt. Die Forscher fanden, dass in den letzten 10 Jahren in städtischen Gebieten die Pollenkonzentration im Durchschnitt um etwa drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher der Technischen Universität München haben <a href="http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/NewsArticle_20120413_180644" target="_blank">in einer Studie</a> insgesamt 1.221 Zeitreihen von Pollendaten aus 13 europäischen Ländern ausgewertet und interessante Ergebnisse gefunden.</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/384px-artemisiavulgaris.jpg" align="left" hspace="5" width="240" style="width: 240px" /> Dabei wurden die jeweiligen klimatologischen Verhältnisse einer Region durch die Berechnung einheitlicher jährlicher Pollenindizes berücksichtigt. Die Forscher fanden, dass in den letzten 10 Jahren in <strong>städtischen Gebieten</strong> die Pollenkonzentration im Durchschnitt um etwa <strong>drei Prozent pro Jahr</strong> angestiegen ist, in ländlichen Gegenden dagegen nur um ein Prozent pro Jahr.</p>
<p>Als wahrscheinliche Ursache wird dabei die <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=560">Zunahme des Kohlendioxidgehaltes</a> der Atmosphäre angeführt. Das Pflanzenwachstum wird dadurch beschleunigt und damit auch die Pollenproduktion (links im Bild: Beifuß-Pflanze mit Blütenstand). Höhere Temperaturen und <strong>zugewanderte Pflanzenarten</strong>, wie zum Beispiel die Ambrosia, sorgen außerdem für eine längere Pollenflugsaison.</p>
<p>Die besonders starke Zunahme in städtischen Gebieten führen die Forscher auf den Effekt der <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=551">Städtischen Wärmeinsel</a> zurück. In einer Großstadt kann es mehrere Grad wärmer sein als im Umland, so dass hier die Pflanzen schneller wachsen. Allerdings gab es diesen Effekt auch vor 20 Jahren schon.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>NASA visualisiert Meeresströmungen</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=565</link>
		<comments>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=565#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Scientific Visualisation Studio der NASA hat eine beeindruckende Animation der weltweiten Meeresströmungen im Zeitraum Juni 2005 bis Dezember 2007 erstellt und frei im Internet zur Verfügung gestellt:

Die Visualisierung entstand im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der NASA mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) namens &#8220;Estimating the Circulation and Climate of the Ocean, Phase II&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Scientific Visualisation Studio der NASA hat eine beeindruckende Animation der weltweiten Meeresströmungen im Zeitraum Juni 2005 bis Dezember 2007 erstellt und frei <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003800/a003827/index.html" target="_blank">im Internet zur Verfügung gestellt</a>:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CCmTY0PKGDs" frameborder="0" height="269" width="470"></iframe></p>
<p>Die Visualisierung entstand im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der NASA mit dem Massachusetts Institute of Technology (<strong>MIT</strong>) namens &#8220;Estimating the Circulation and Climate of the Ocean, Phase II&#8221; (<a href="http://www.ecco-group.org/" target="_blank">ECCO2</a>). Dieses Projekt dient vor allem der Erforschung der <strong>Wärme- und Kohlenstoffströme</strong> im Klimasystem der Erde.</p>
<p>Dabei wurde das <strong>Ozeanzirkulationsmodell</strong> &#8220;MITgcm&#8221; mit Satelliten- und Bojendaten gefüttert. Der NASA-Großrechner <a href="http://www.nas.nasa.gov/hecc/resources/pleiades.html" target="_blank">Pleiades</a>, einer der schnellsten Rechnersysteme der Welt, berechnete dann daraus die hoch aufgelösten Strömungsmuster, die zum Beispiel deutlich zeigen, dass der <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=528">Golfstrom</a> sich im Nordatlantik eine jede Menge kleinere Wirbelstraßen aufspaltet.</p>
<p>Diese Animation, die es in einer Drei- und einer Zwanzig-Minuten-Version gibt, wurde übrigens auch als Beitrag auf das <strong>Computeranimations-Festival</strong> SIGGRAPH 2011 eingereicht, aber von der Jury nicht ausgewählt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Im Frühling nach Italien?</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=563</link>
		<comments>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=563#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 21:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie auf Wetter24.de zu lesen ist, drohen am Mittelmeer in den nächsten Tagen Unwetter, insbesondere in Italien. Das ist im April nichts ungewöhnliches, wie das folgende Klimadiagramm von Sizilien zeigt (Quelle: Wetter24.de):

Die Regenmenge auf Sizilien im April ist mit etwa 50 Litern pro Quadratmeter durchaus mit den Werten in Deutschland vergleichbar, allerdings mit nur 6 Regentagen. Wenn es regnet, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.wetter24.de/wetter-news/news/ch/70b09613a79eff1aa1293dc30f9130dd/article/unwetter_am_mittelmeer-4.html" target="_blank">auf Wetter24.de zu lesen</a> ist, drohen am Mittelmeer in den nächsten Tagen Unwetter, insbesondere in Italien. Das ist im April nichts ungewöhnliches, wie das folgende Klimadiagramm von Sizilien zeigt (Quelle: <a href="http://www.wetter24.de/reisewetter/klimadaten.html?regionID=16405&amp;regionName=Sizilien" target="_blank">Wetter24.de</a>):</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/sizilien.gif" alt="Sizilien Regenmenge" /></p>
<p>Die <strong>Regenmenge auf Sizilien</strong> im April ist mit etwa 50 Litern pro Quadratmeter durchaus mit den Werten in Deutschland vergleichbar, allerdings mit nur 6 Regentagen. Wenn es regnet, dann also kräftig. Überwiegend trocken ist es dagegen von Mai bis August. Dabei ist der April aber ein durchaus interessanter Reisemonat.</p>
<p>Insbesondere der <strong>Ätna</strong> zieht Touristen magisch an. Weniger bekannt ist vielleicht, dass es hier auch <strong>Skigebiete</strong> gibt, in denen bis in den April hinein Schnee liegt, sogar Warnschilder vor Glatteis fehlen hier nicht an den höher gelegenen Straßen. Sicherer ist da vielleicht, die Seilbahn zu benutzen, die den Besucher bis in 2.500 Meter Höhe bringt. Am Fuße des Ätna liegt Taormina, einer der beliebtesten Ferienorte Siziliens. Auch hier gibt es eine Seilbahn vom Strand bis in 200 Meter Höhe zum Ortskern.</p>
<p>Weitere <strong>Highlights in Sizilien</strong> sind die 242 Stufen von Ragusa, die Kirche Maria delle Scala, die Altstadt Siracusas auf der Halbinsel Ortigia und die Hauptstadt des sizilianischen Barocks, das Unesco-Welterbe Noto, nicht zu vergessen die verschiedenen archäologischen Ausgrabungsstätten. Passende Ferienhäuser und Ferienwohnungen für ganz Sizilien und Italien findet man auf <a href="http://www.casamundo.de/italien/" target="_blank">Casamundo Ferienunterkünfte</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kohlendioxid lässt Temperatur steigen, oder umgekehrt?</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=560</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 21:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit wird eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung eines internationalen Forscherteams zur Beziehung zwischen Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre und Temperatur in der Klimablogger-Szene heiß diskutiert. Die Forscher behaupten, in dieser Studie bewiesen zu haben, dass das Ende der letzten Eiszeit durch starken Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre verursacht wurde.
Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von 80, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit wird eine <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v484/n7392/full/nature10915.html" target="_blank">neue wissenschaftliche Veröffentlichung</a> eines internationalen Forscherteams zur Beziehung zwischen <strong>Kohlendioxidgehalt</strong> in der Atmosphäre und <strong>Temperatur</strong> in der Klimablogger-Szene heiß diskutiert. Die Forscher behaupten, in dieser Studie bewiesen zu haben, dass das Ende der letzten Eiszeit durch starken Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre verursacht wurde.</p>
<p>Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von 80, auf der ganzen Welt verteilten sogenannten &#8220;<strong>Klimaproxies</strong>&#8220;, also aus <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=496">Eisbohrkernen</a>, <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=372">Ozeansedimenten</a> und Pollen abgeleiteten Temperaturdaten, die Schlüsse auf das Klima bis etwa 25.000 Jahre in die Vergangenheit zulassen. Aus diesen Daten wurde eine globale Mitteltemperatur berechnet und diese dann in Zusammenhang mit dem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre gesetzt. Das Ergebnis dieser Studie beschreibt im Wesentlichen die folgende Abbildung:</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/shakun2012.jpg" alt="Shakun 2012: Globale Temperatur und Kohlendioxidgehalt in der Vergangenheit" width="470" /></p>
<p>Die <strong>grüne Kurve</strong> zeigt die aus den Proxydaten abgeleitete globale Mitteltemperatur für die letzten 22.000 Jahre, die <strong>rote Kurve</strong> die Temperatur in der Antarktis. Die <strong>blauen Punkte</strong> zeigen den Verlauf des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre. Anhand dieser Abbildung lässt sich der Schluss ableiten, dass zunächst der Kohlendioxidgehalt gestiegen ist und mehrere hundert Jahre später die globale Temperatur.</p>
<p>Die Forscher veröffentlichten neben ihren Ergebnissen auch die Rohdaten der Klimaproxies, die sie für ihre Studie nutzten. Diese Daten sind <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v484/n7392/extref/nature10915-s2.xls" target="_blank">als Excel-Datei</a> kostenlos im Internet downloadbar und wurden inzwischen auf dem Klimablog &#8220;<a href="http://wattsupwiththat.com/2012/04/06/a-reply-shakun-et-al-dr-munchausen-explains-science-by-proxy/" target="_blank">WattsUpWithThat</a>&#8221; ausführlich begutachtet. Interessant ist dabei insbesondere die folgende Abbildung <a href="http://wattsupwiththat.com/2012/04/07/shakun-redux-master-tricksed-us-i-told-you-he-was-tricksy" target="_blank">von Willis Eschenbach</a>:</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/nature_shakun_proxies_plus_co2_all.jpg" alt="Eschenbach 2012: Globale Temperatur und Kohlendioxidgehalt in der Vergangenheit" width="470" /></p>
<p>Neben den 80 Proxydaten (<strong>grüne Punkte</strong>) und den Daten zum Kohlendioxidgehalt aus der Studie (<strong>schwarze Kreise</strong>) sind hier außerdem noch Kohlendioxiddaten aus anderen Quellen eingezeichnet (<strong>farbige Kreise</strong>).</p>
<p>Die Kritikpunkte an dieser Studie sind im Wesentlichen drei: Die <strong>Proxydaten </strong>zeigen eine <strong>extrem hohe Streuung</strong>, nach Meinung vieler Kritiker eine zu hohe Streuung, um eine für die Studie hinreichend genaue Aussage über die globale Mitteltemperatur machen zu können.</p>
<p>Die in der Studie verwendeten <strong>Kohlendioxiddaten </strong>stammen allein aus einem Eisbohrkern aus der Antarktis und sind <strong>nicht repräsentativ</strong> für die gesamte Erde, wie die obige Abbildung zeigt (farbige Kreise). Es gibt zahlreiche Datenquellen, die einen viel späteren Anstieg des Kohlendioxidgehaltes zeigen, warum diese nicht verwendet wurden, erschließt sich nicht.</p>
<p>Ebenso verwundert es, dass die <strong>Kohlendioxiddaten</strong> in der Studie bei 5.000 Jahren vor der Gegenwart zu Ende sind (schwarze Kreise). Führt man die Daten aus anderen Quellen fort, ergibt sich eine <strong>erstaunliche Entwicklung</strong>: Der Kohlendioxidgehalt steigt 5.000 Jahre lang bis in die Gegenwart an, aber die Temperaturdaten zeigen offensichtlich keine Tendenz. Die Beziehung zwischen <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=504">Kohlendioxidgehalt und Temperatur</a> ist offenbar nicht so einfach, wie man aus dieser Studie vielleicht schließen könnte.</p>
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		<title>CODITA: Wie viel Staub kommt aus dem All?</title>
		<link>http://www.sommerprognose.de/blog/?p=558</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 23:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteomara</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neues, internationales Forschungsprojekt namens CODITA (Cosmic Dust in the Terrestrial Atmosphere) wird sich in den nächsten fünf Jahren mit der Frage beschäftigen, wie viel Staub aus dem All in unsere Atmosphäre und schließlich bis auf die Erde gelangt.
Bisher gibt es nur grobe Schätzungen über diese Menge an Staub: sie reichen von 5 bis 300 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues, internationales <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120329225140.htm" target="_blank">Forschungsprojekt</a> namens <strong>CODITA</strong> (Cosmic Dust in the Terrestrial Atmosphere) wird sich in den nächsten fünf Jahren mit der Frage beschäftigen, wie viel Staub aus dem All in unsere Atmosphäre und schließlich bis auf die Erde gelangt.</p>
<p><img src="http://www.wetter-center.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/335px-zodiacal_light_seen_from_paranal.jpg" style="width: 270px" width="270" hspace="5" align="left" title="Zodiakallicht" alt="Zodiakallicht" />Bisher gibt es nur grobe Schätzungen über diese Menge an Staub: sie reichen von <strong>5 bis 300 Tonnen pro Tag</strong>. (Links im Bild ist das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zodiakallicht">Zodiakallicht</a> zu sehen, es entsteht durch Streuung des Sonnenlichts an kosmischem Staub.) Die Hauptquelle der Staubpartikel sind Kollisionen zwischen <strong>Asteroiden</strong> und Material, das auf der Oberfläche von <strong>Kometen </strong>verdampft, wenn diese sich der Sonne nähern. Treten diese Staubpartikel in die Erdatmosphäre ein, haben sie Geschwindigkeiten von <strong>38.000 bis 248.000 km/h</strong>, abhängig davon, in welchem Orbit sie sich um die Sonne bewegen.</p>
<p>Beim Zusammenstoß mit den Luftmolekülen erhitzen sich diese Partikel sehr schnell bis zu Temperaturen von <strong>1.600°C</strong> und verdampfen schließlich. Sind die Partikel größer als 2 mm, ensteht eine glühende Spur am Himmel, eine Sternschnuppe. Die meisten Partikel sind jedoch viel kleiner und nur mit Hilfe spezieller Meteor-Radargeräte detektierbar.</p>
<p>Die in dem kosmischen Staub enthaltenen seltenen Elemente wie <strong>Iridium </strong>und <strong>Osmium </strong>gelangen auch bis zur Erdoberfläche. Man kann diese Elemente in <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=496">Eisbohrkernen</a> und <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=233">Tiefsee</a>-Sedimenten nachweisen und hat daraus abgeleitet, dass etwa 100 bis 300 Tonnen Staub aus dem All in die Atmosphäre gelangen müssten. Doch diese Zahl stimmt nicht mit den Daten überein, die aus Meteor-Radar- und Lasermessungen abgeleitet wurden. Hier kommen die Forscher nur auf 5 Tonnen pro Tag.</p>
<p>Der kosmische Staub spielt eine wichtige Rolle im Klimasystem. Er stellt die Kondensationskeime zur Bildung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtende_Nachtwolke" target="_blank"><strong>Leuchtenden Nachtwolken</strong></a> dar. Diese aus Eiskristallen bestehenden Wolken entwickeln sich im Sommer in den Polarregionen in einer Höhe von 81 bis 85 km Höhe. Die Metalle aus dem kosmischen Staub können außerdem die <strong>Ozonschicht</strong> in der Stratosphäre beeinflussen. Das enthaltene Eisen andererseits könnte zudem als <a href="http://www.wetter-center.de/blog/?p=11">Dünger für die Ozeane</a> funktionieren, indem es das Wachstum des Phytoplanktons anregt.</p>
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